Unbenannt (2)

Blas in den Himmel!

Frauen, die sich jungaltern, sind sich bei der Beurteilung von Blasen einig. Es gibt Blasen, die fürchterlich schmerzen und Blasen, die entzückend scherzen.

Die letztgenannten Blasen verdanken ihr Dasein einer Seifenlauge und sind uns aus den Kindertagen bestens bekannt. Wer erinnert sich nicht an die Faszination des Seifenblasens in Kinderschuhen? In meiner Kindheit gab es natürlich noch keine stylischen Gefäße für die Seifenmischung, sondern ein Becher mit Fit-Wasser und ein Strohhalm genügten für das große Vergnügen.

Jetzt bin ich zwar an Jahren gereift, aber die Magie der Seifenblase ist noch lebendig. Erst zum Männertag verschenkte ich Zauberstäbe20170528_162452 (2) für Seifenblasen an gestandene Mannsbilder und diese entdeckten sofort ihren Spaß am Blasen. Auch Flüssigkeiten ohne Alkohol können sehr unterhaltsam sein und für Stimmung sorgen.

Woher die Idee mit den Seifenblasen kommt?

Natürlich haben wir uns das von der Natur abgeschaut, denn sie ist blasenerfahren. Das Phänomen Blase kennen die Menschen schon seit Urzeiten in Form von Wasserblasen. Aber die erste selbst gemachte Seifenblase musste bis zum Jahrtausend vor Christi warten, denn

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erst da wurde die Seife von den Sumerern erfunden. Wahrscheinlich fanden die das Farbenspiel der Seifenblasen so geil, dass sie dafür sorgten, dass das Wissen um diese Blasenmagie nie wieder verloren gehen kann.

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Seit wann die Seifenblase zum Spielzeug des Menschen wurde, kann natürlich keiner sagen, aber durch die Bildquellen unserer Vorfahren haben wir eine Ahnung. Das muss im Spätmittelalter gewesen sein, denn aus dieser Zeit existieren religiöse und weltliche Malereien und Grafiken, die Menschen im spielerischen Umgang mit den Seifenblasen zeigen.

Die Schönheit der Seifenblase

Eine Seifenblase ist zauberhaft und besitzt eine ästhetische Schönheit und Faszination, von der viele Frauen ihr Leben lang träumen, aber es nie erreichen werden. Man sagt, die Seifenblase ist ein Symbol der Vergänglichkeit, aber dieser Gedanke war nie in meinem Kopf, wenn ich die bunten Blasen in den Himmel schickte. Sie erzeugten vielmehr eine große Fröhlichkeit und Unbeschwertheit, obwohl auch ich Träume – zerplatzt wie eine Seifenblase – zu beklagen habe. Wahrscheinlich liegt der Reiz am Tanz mit den Seifenblasen aus dem Mix an Bewegung und der Leichtigkeit des Fliegens der Base im Lichtglanz. Man ist entzückt und freut sich wie ein kleines Kind.

Man staunt, macht große Augen und komische Bewegungen. Ein solches Treiben als Gruppenerlebnis ist unbezahlbar und ist besser als eine Kaffeerunde. Übrigens ist der Umgang mit Seifenblasen perfekt für Frauen, die sich jungaltern, denn es tut nicht nur gut, sondern hält uns fit, weil er einerseits unsere Sensorik trainiert und andererseits unsere kognitiven Erfahrungen aktiviert. Und nicht zuletzt fördert die Seifenblase unsere Sozialkompetenz, da wir im wilden Seifenblasenspiel auf unsere Mitmenschen achten müssen, damit wir uns nicht verletzten oder uns eine ungeliebte Freundin die größte Seifenblase wegschnappt.

Die Riesige unter den Blasen

20170528_164834 (2)Einige Frauen, die sich jungaltern, mögen es schneller, weiter und größer. Dieses Bedürfnis leben sie auch mit Seifenblasen aus. Diese müssen aber XXL-Größe haben und benötigen eine spezielle Seifenlauge. Ich kenne diese Angeberinnen-Blasen nur aus dem Fernsehen oder von Youtobe, aber ich kann dir gern zwei Empfehlungen für die Riesenblasen geben:

1. Ein Rezept für Riesenblasen

2. Eine filmische Beschreibung