Himmel

Rückblicke

Dank meines Arbeitgebers hatte ich einen fantastischen Sommer. Da mein Arbeitsprojekt im Juni auslief und erst wieder im September startet, wurde ich zwei Monate in die Arbeitslosigkeit geschickt. Jetzt genieße ich den winzigen Rest dieser herrlichen Auszeit. Sie fühlte sich wie ein langer Sommerurlaub an. Jetzt spüre ich schon wieder eine Unruhe in mir, denn der Arbeitsbeginn ist zum Greifen nah. Der Kopf ist nicht mehr frei, sondern beschäftigt sich immer wieder mit Gedanken, die ich eigentlich erst ab Montag denken wollte.

Gern schaue ich auf die zwei Monate Freizeit zurück, die mir gezeigt haben, dass mein Körper viel besser damit zurechtkommt. Ich konnte nach meinem Biorhythmus leben und das dankte mir mein Körper mit viel Energie. Ich war selbst am Abend noch frisch und munter. Diesen Zustand erreiche ich selten, wenn ich arbeiten gehe. Wenn ich im Berufsalltag 5:45 Uhr aufstehe, schlafen viele Körperteile noch fest und reagieren sehr aggressiv, wenn ich sie wecke. In der Auszeit war es wunderbar, Zeit und keine Verpflichtungen zu haben. Allerdings muss ich gestehen, dass ich meine Zeit nicht optimal genutzt habe. Ich hatte mir sehr viele Dinge vorgenommen, die ich erledigen wollte, aber irgendwie strich die Zeit dahin und meine Vorhaben wurden nicht verwirklicht. Eigentlich wollte ich ganz viele Artikel für meinen Blogg schreiben, einen Stuhl bemalen und sehr viel Sport treiben. Eigentlich! Diese Dinge kann ich aber auch irgendwann nachholen, also bin ich ganz entspannt.

Meine Urlaubsreise mit Gert ging in diesem Jahr nach Spanien. Wir mieteten auf Mallorca in Cala Millor ein Appartement und ließen die Seele baumeln. Wir verbrachten viele Stunden am Strand oder erkundeten die Umgebung. Am glücklichsten war ich über das beständige Sommerwetter. Hier einige Urlaubsimpressionen:


Cala Millor ist zwar sehr touristisch, aber nicht überlaufen. Wer Sommerurlaub mit Menschen mag, kann dort gut relaxen. Besonders Familien und Großeltern mit Enkelkindern scheinen sich auf Mallorca wohl zu fühlen.  Aber nicht alle Erwachsenen hatten Spaß mit ihren Kleinen und schienen sich nach einem kinderlosen Urlaub zu sehnen. Sehr häufig beobachtete ich ganze Familien, die der Handysucht verfallen waren. Wie praktisch für die Eltern, wenn sich auch ihre Kinder mit dem Handy beschäftigen. Menschen im MeerDa müssen sie nicht mit ihrem Nachwuchs Ball spielen, Sandburgen bauen oder im Wasser schnorcheln! Der Nachwuchs von heute ist auch sehr hungrig. Ständig wurde am Strand gemümmelt und gekaut. Kein Wunder, dass die Modelle der Kinderbademode nicht passten! Ich fühlte mich jung neben Teenagern, die mit eingerollten Schultern ängstlich ins 28 Grad Celsius warme Wasser schlichen.

Ich mit Grtränk

Wie gesagt, ich liebe warme bis heiße Sommertemperaturen. In Deutschland kennen wir ja seit Jahren nur Sommerwetter in kleinen Paketen. Es kann früh herbstlich sein, dann folgt eine heiße Sonnenphase und dann wieder extreme Abkühlung in den Abendstunden. Und selbst in der größten Hitze ist es im Schatten kühl. Eine Ausnahme war wohl die kurze Hitzewelle in Deutschland, die ich nicht miterlebte, da ich zu dieser Zeit schon auf Malle war. In Deutschland erlebte ich in den letzten Jahren kaum laue Sommernächte. Dem Klimawandel verdanken wir, dass die Jahreszeiten sich immer mehr vermischen. Es ist tröstlich, dass die charakteristischen Eigenschaften der einzelnen Jahreszeiten noch erhalten bleiben. Als Kind war der Sommer ein Sommer und wurde durch das erste Tragen von Kniestrümpfen in neuen Sandaletten eingeläutet. Es war dann mehrere Wochen am Stück warm und auch ein Sommerregen brachte nicht wirklich Abkühlung. Forscher haben herausgefunden, dass die Jahreszeiten unsere Gene und unser Immunsystem stark beeinflussen. Auch ohne Untersuchungen weiß ich, dass ich im Sommer am besten funktioniere. Aber trotzdem hatte ich in diesem Jahr das erste Mal gleich drei körperliche Baustellen im Urlaub. Zuerst hatte ich eine entzündete Nase, dann ein entzündetes Ohr mit Ohrenschmerzen und schließlich mehrere Blasen am Fuß, da ich das falsche Schuhwerk für unsere Wanderungen an der Küste trug.

Unter der Ferse des Fußes hatte sich eine riesige Blase gebildet. Ich dachte bisher, dass an dieser Stelle nur Platz für Hornhaut sei. Da ich kein Blasenpflaster zur Verfügung hatte, stach ich die Blase mit einer sterilen Nadel auf, ließ die Wundflüssigkeit abfließen, desinfizierte sie mit OCTENISEPT, einer Wund-Desinfektion, die ich immer dabeihabe, wenn ich vereise und deckte die Stelle mit einem einfachen Pflaster steril ab. Wie sich herausstellte, habe ich alles richtig gemacht. Unbeschwert konnte ich wenige Zeit später meine Abdrücke im Sand hinterlassen.Fußabdrücke im Sand

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10 Comments

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